Der Transeuropalauf unter dem Aspekt des Glücks

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Der Transeuropalauf von einer anderen Seite: im Rahmen der Stuttgartnacht werde ich den Transeuropalauf unter dem Aspekt des Glücks beleuchten…
Wann: 17.10.2009, 23:30 Uhr,
Wo: mitten im Altstadt- Viertel rund um den Hans-im- Glück-Brunnen befindet sich das Haus der Stiftung Geißstraße 7.
Programm

10.10.09: Erlebnisbericht Transeuropalauf

Danke für das positive Feedback und die netten Kontakte!

Ein spannender Vortrag einer außergewöhnlichen Frau…. So lautet die Ankündigung des Vortrages bei der Fa. Orthopädie-Schuhtechnik in Pudel in Ludwigsburg.
Datum: 10.10.09, 11 Uhr
Ort: Schillerstraße 7, Ludwigsburg
Programm

02.10.09: Erlebnisbericht im Gymnasium Marbach

bwt-marathon-logo_126_vollAnlässlich meines Engagements beim Bottwartal-Marathon habe ich am 2.10. am Marbacher Gymnasium über meine Erlebnisse beim Transeuropalauf berichtet, mit dem Ziel mehr Schüler zu animieren, sich beim Bottwartal Marathon für die Schülerspeisung in Mali zu engagieren. Hoffentlich mit Erfolg!
Beim Bottwartalmarathon werden die Schüler- und Jugendläufe als sog. Lebensläufe für ein Projekt der Welthungerhilfe (Schülerspeisung in Mali) ausgetragen. Die Kinder zahlen dabei kein Startgeld, sondern sammeln für das Projekt Spenden. 

 

 

17.09.09: Engagement beim Bottwartalmarathon

Als für mich “schönster Marathon im Ländle” unterstütze ich gerne die Aktivitäten von Werner Neumann und seinem Team und berichtete am 17.09. über Himmel und Hölle, Freud und Leid beim Transeuropalauf 2009… Vielen Dank für die interessanten Gespräche und das positive Feedback!

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19.08.09: Fernsehspot bei TV-Regio

Unter unten stehendem Link gibt es einen 3-minütigen Fernsehspot über mich, der gestern in TV-Regio ausgestrahlt wurde.

http://video.regio-tv.com/video_id_=19851

22. Juli 2009: SWR1 Leute

Ich bin morgen zu Gast bei Stefan Siller, SWR1 Leute (10-12 Uhr) und erzähle etwas über den Transeuropalauf und wie ich zum Ultralauf gekommen bin!

Unter folgendem Link kann man die Sendung nachhören:
http://www.swr.de/swr1/bw/programm/-/id=446250/nid=446250/did=455436/2609ww/index.html

Ankündigung: 30. Juni - Elke Streicher erzählt….

Copyright Martin Stollberg

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4500 Kilometer zwischen Himmel und Hölle

Elke Streicher erzählt von ihrem Lauf quer durch Europa

 

In 64 Tagen von Bari ans Nordkap: Die Gerlinger … Weiter lesen

DANKE, DANKE, DANKE!!!!!!!!!!!

Herzlichen Dank für all die netten Kommentare, Euer Mitfiebern, Daumen drücken, Mitleiden und Mitfreuen - habe so oft auf der Strecke daran gedacht, Ihr habt mir damit aus manchem Tief geholfen…
Nun bin ich wieder zu Hause und total glücklich!!! Bekomme das Grinsen einfach nicht mehr aus dem Gesicht und könnte die ganze Welt umarmen :-)

DANKE, DANKE, DANKE!!!!!!!!!!!!!!!!!!

64. Etappe: Nordkap Finish!!!! (45 km)

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Ich habe es tatsächlich geschafft!!! 4500 km in 64 Tagen… Begreifen kann ich es allerdings noch nicht. Habe gerade im Flugzeug eine Karte von Schweden angesehen, das ist so unendlich weit von Göteborg bis ans Nordkapp und wir sind ja noch viel weiter gelaufen. Ich kann es nicht glauben.

Sitze in Oslo am Flughafen und komme mir vor wie ein Außerirdischer. Irgendwie ein seltsames Gefühl in der “normalen” Welt.

63. Etappe: Der Höllentrip zur Mautstelle (81,5 km)

Es war die Hölle, das Wetter ist ein Graus, schweinekalt, sehr windig und Windböen die in jede Ritze der Kleidung blasen, gegen diese Böen kommst Du nicht an. Es ist einfach unmöglich, selbst wenn man sich dagegenstemmt. Ich bin vollkommen kraftlos. Dann hat es auch noch angefangen zu regnen. Mir war so furchtbar kalt. Taue erst jetzt wieder langsam auf. Es war die Hölle, der schlimmste Tag überhaupt, ich habe so gefroren.

Hatte keine Handschuhe dabei gehabt, meine Finger waren total klamm, ich konnte nicht mal mehr pieseln gehen, weil ich meine Hose nicht runterziehen konnte. Noch dazu hatte ich eine 3/4 Hose an. Meine … Weiter lesen

62. Etappe: Alta - Olderfjord (92,6 km)

Was für eine Kälte! Eiskalter Wind, war gar nicht auf solche Temperaturen eingestellt. Strecke traumhaft! Norwegen gefällt mir total gut, lauter Berge, Felsen, Flüsse, Bäche, rauhe Landschaft, wirklich toll! Wir sind anfangs auf einem Hochplateau gelaufen, das hat mich total an die Anden in Bolivien erinnert. Wunderschön, wirklich. Die letzte 90er Etappe also auch schon vorbei. Es lief wie am Schnürchen, von VP zu VP. Habe heute einen Schokoladen-Tag gemacht, bald kann ich mir das leider nicht mehr leisten. Dachte eigentlich ich hätte nach 64 Tagen die Nase voll von Süßis, aber leider immer noch nicht… Jetzt sind es nur noch … Weiter lesen

61. Etappe: Maze - Alta/Rafsbotn (85,5 km)

Wunderschöne Etappe mit Sonnenschein. Es gab viel zu sehen: Rentiere, Flüsse, schneebedeckte Berge, Schluchten, Felswände…. Traumhaft. Norwegen ist sehr schön. Heute zum ersten Mal ein Schild: Nordkapp 229 km!!!!

60. Etappe: Kautokeino - Maze (62,5 km)

Die Sonne scheint, die Stimmung steigt… Leider ein kurzes Gastspiel mittlerweile ist schon wieder alles bewölkt. Vielleicht liegt meine bessere Stimmung auch an der Fußreflexzonenmassage, die mir Ramona vor 2 Tagen gemacht hat. Boh, war das toll! Das mache ich jetzt regelmäßig.

Um allen Spekulationen zuvorzukommen: ich habe nicht vor auf Teufel komm raus Takako einzuholen. Es ehrt mich, dass mir das scheinbar einige zutrauen, aber das ist einfach unrealistisch. Der Abstand beträgt 5 1/2 Stunden auf Platz 1, ich hatte noch 5 Tage (das heißt eigentlich 4 Tage, weil man am letzten sowieso nicht mehr überholen darf) - und in 4 Tagen … Weiter lesen

59. Etappe: Enontekiö - Kautokeino (81,7 km)

Das sind Ortsnamen… Inzwischen sind wir in Norwegen! Nur noch 5 Tage! Es lief relativ gut. Die ganze Nacht hindurch und auch morgens vor dem Start regnete es stark. Ich wollte gar nicht raus…. Aber wir hatten Glück, das ganze beruhigte sich doch zusehends und wir hatten “lediglich” mit starkem Gegenwind und kleineren Schauern zu kämpfen. Ich bin heilfroh an meiner weißen “The North Face” Jacke, die einzige regendichte Jacke, die ich dabei habe - hätte ja nie im Leben gedacht, dass wir solch miserables Wetter haben. Aber diese Jacke scheint wasser- und winddicht zu sein und ist genau das richtige … Weiter lesen

58. Etappe: Karesuando - Enontekiö (65,9 km)

Hier ist das voll elende Wetter: Regen, Regen, Regen - und wie! Kalt, Regen, Wasser steht auf der Straße, Blitze, dunkle Wolken. Später Sonne dann wieder knalleheiß. Hat aber nicht lange angehalten, es regnet schon wieder.

Heute gabs gleich mehrere Motivationsschübe:
1. Schweden ist endlich durchquert!!!! Wir sind jetzt in Finnland!
2. Wir haben heute km 4000 hinter uns gelassen!!!!
3. Es sind nur noch 6 Tage!!!

Diese sind jedoch ziemlich hart, morgen über 80 km, dann nochmal eine normale, dann 80, 90, 80 und dann die letzte Etappe. Von daher, es ist noch nicht zu Ende, ich bin noch nicht im Ziel. Die letzten … Weiter lesen

52. - 57. Etappe: irgendwo in Schweden

Ich bekomme es leider nicht mehr richtig zusammen, was los war. Es war zu anstrengend und ich hatte keine Zeit und auch gar keine Lust den Laptop anzuschließen. Die letzten 14 Tagesetappen sind knallhart. Das hat mehrere Gründe, zum einen denke ich, es ist mental bedingt, denn das Ende ist jetzt absehbar. Als ich durch Deutschland gelaufen bin habe ich gar nicht an das Ende gedacht, weil ich genau wußte, es dauert noch ewig und war einfach auf laufen, laufen, laufen eingestellt. Nun rückt aber das Ende in greifbare Nähe und wie es so ist wird man dann ungeduldig und … Weiter lesen

51. Etappe: Sorsele - Arvidsjaur (84,6 km)

Wunderschöner Lauftag! Gutes Laufwetter, trocken, nicht zu warm, nicht zu kalt, tolle Strecke. Die Gegend ändert sich jetzt etwas habe ich den Eindruck, man kann weiter sehen. Zum ersten Mal in Schweden hatte ich nicht mehr dieses beengende Gefühl von nichts als Bäumen.Vielleicht lags auch an mir. War ausgesprochen gut gelaunt und habe mich unendlich frei gefühlt :-)

Das genialste: Wir haben die 3500 km Marke überschritten, das heißt, ab jetzt ist es nur noch dreistellig…. nur noch 970 km bis ins Ziel…

50. Etappe: Storuman - Sorsele (71,8 km)

50 Tage geschafft! Juhu! Jetzt kommen die 2 härtesten Wochen.

Hier hat es relativ viele Autos/Wohnwagen/Wohnmobile mit deutschen Nummernschildern. Ich frage mich, was die hier machen? Das würde mir gerade noch einfallen, so lange im Auto zu sitzen und tausende Kilometer zu fahren. Ts.

Ansonsten nichts Neues. Umfangreiches Pflegeprogramm durchgeführt, in den nächsten zwei Tagen bleibt für nichts Zeit. Morgen 85 km, ca. 10 Stunden und übermorgen 95 km, da bin ich vor 18 Uhr wahrscheinlich nicht im Ziel….

49. Etappe: Vilhelmina - Storuman (69,7 km)

copyright Jürgen Klemenz

copyright Jürgen Klemenz

Heute lief es wieder richtig rund. Trotz gelegentlicher Graupelschauer und kaltem Wetter sind wir gut gelaunt - Hauptsache kein Gegenwind!

Denke mehr und mehr an zu Hause. Komischerweise freue ich mich gar nicht so arg aufs Nordkap selbst, sondern darauf, nach Hause fliegen zu können - darf man ja eigentlich nicht sagen… Ich freue mich schon auf dem Stuttgarter Flughafen zu landen, an der Uni vorbeizufahren, auf die Wildparkstraße einzubiegen, dann die Panoramastraße runterzufahren und das schöne Gerlingen zu sehen :-) Und ich freue mich auf alle … Weiter lesen

48. Etappe: Dorotea - Vilhelmin (56,2 km)

Nur noch eine Ironmandistanz bis Arvidsjaur (226 km)…

Wir sind übrigens jetzt in Lappland, habe ich gestern vergessen zu erwähnen. Sieht aber immer noch alles gleich aus ;-) Der Tag war zäh heute, hatte überhaupt keine Lust zu laufen und wäre am liebsten nur spazierengegangen. Anfangs war das Wetter schön, jedoch saukalt, dann kam wieder mein geliebter Wind und es wurde eiskalt. Stöhn, stöhn, stöhn. Ein Kampf gegen den Wind. Marcel durfte mich nicht mehr ansprechen. Kopf runter auf den weißen Strich geschaut und am besten gar nichts denken, bam, bam, bam, bam, weiter, weiter, weiter, irgendwann hört es auf… War aber … Weiter lesen

47. Etappe: Strömsund - Dorotea (72,8 km)

Hier wird einem kein Meter geschenkt! Das war klar, dass es heute wieder schwer fällt, nachdem es gestern so locker war… Stöhn. Es ging und ging nicht vorbei. Anfangs weil ich mich nicht gut gefühlt habe und überhaupt keine Lust hatte zu laufen. Als wir dann endlich 50 km im Sack hatten und es besser ging (war ja nur noch Halbmarathon) kams dann knüppeldick. Heftiger Wind von vorne, dass ich gedacht habe, ich stehe. Da kommt man nicht voran. Das ist wirklich zum Verzweifeln!

Es regnete die ganze Nacht und am Morgen natürlich auch noch. Und es ist kalt hier. Gemein! … Weiter lesen

46. Etappe: Lit - Strömsund (79,1 km)

Heute Nacht, als ich auf die Toilette musste, habe ich eine lustige Bekanntschaft gemacht. Ich denke, was ist denn da, da bewegt sich irgendein Tier, aber eine Katze ist es nicht, es war größer, oder sind es zwei? Hatte meine Kontaktlinsen nicht drin. Neugierig habe ich mich angeschlichen und geschaut, was das ist. Ein lustiges Geschöpf. Ein ziemlich runder fetter Rumpf, ein schmales Gesicht, schwarz-weiß gestreift, und die Schnauze immer auf den Boden gestreckt. Noch nie gesehen so was. Bin dann ganz nahe hin und dann hat es mich angesehen und ist auf mich zu. Ups. Erschrocken. Dann hat es urplötzlich … Weiter lesen

45. Etappe: Hackas - Lit (60,3 km)

das 7. weltwunder: eine laufende frau! - copyright jürgen klemenz

das 7. weltwunder: eine laufende frau! - copyright jürgen klemenz

Wunderschöne Etappe - und dann auch noch so schön kurz… Zwei Erholungsetappen hintereinander, das tut wirklich gut! Es ging an Seen vorbei, linkerhand von uns hat man die schneebedeckten Berge Norwegens gesehen. Ganz idyllisch. Wiesen voll mit gelbem Löwenzahn, Bauernhöfe, Pferde, dunkle Seen und dann die Berge im Hintergrund. Noch dazu war es sehr abwechslungsreich zu laufen. Es ging heute nicht ständig an der E45 entlang, sondern auch auf Nebenwegen, sind an ???sund vorbei … Weiter lesen

44. Etappe: Rätan - Hackas (57,9 km)

3000 km Marke geknackt! Jippieyayeah!!!!!!!!!

Und weiter gehts…

43. Etappe: Sveg - Rätan (85,7 km)

Überstanden!!! Die ersten 50 k waren gar nicht so schlimm (die letzten 35 wieder mal unheimlich zäh), mit der Hitze kamen wir heute ganz gut zurecht. Die Seen laden nicht gerade zum reinspringen ein, wegen ihrer dunklen Farbe, wenn ich da im Vergleich an die klaren Bergseen denke… Die Landschaft hat sich etwas verändert, lauter mit Moos bewachsene große Steine und ein paar Tannen, fast kein Schatten. Es gibt leider nichts zu berichten, kein Bär, kein Elch, nur die weißen Striche am Straßenrand und die Seitenmarkierungen stimmen nicht exakt überein. Manchmal 30 weiße Striche bis zur Markierung, manchmal 38. Kein System erkennbar. So verbringe … Weiter lesen

42. Etappe: Västbacka - Sveg (61,4 km)

60 km müssen auch erst mal gelaufen sein…

Brutal heiß, stöhn. Dieser heiße Asphalt. Gut, zugegeben, es war lang nicht so schlimm wie beim Spartathlon… Ich vertrage die Hitze nicht mehr. Vielleicht ist es nur der schnelle Wetterumschwung. Wie soll das nur morgen bei der 85er Etappe werden?
Die Mücken kommen auch so langsam. Es sind immer wieder welche um uns rumgeschwirrt, gestochen haben sie NOCH nicht. Mir graut es richtig vor morgen. Ach, ich sehe gerade, dafür sind dann die nachfolgenden 2 Tage wieder “nur” 60 km. Zum Glück! Das sind gute Nachrichten und am Montag knacken wir wohl die 3000. Also muss ich das … Weiter lesen

41. Etappe: Mora - Västbacka (78,3 km)

vom schwedischen Allgäu in den schwedischen Schwarzwald… Ein herrlicher Lauftag! Das Wetter optimal, Sonnenschein, warm aber nicht zu heiß. Traumhaft. Und die Landschaft: wunderschön und abwechslungsreich. 16 km weg von Mora liegt Orsa, die neue Heimat des Wilbärs. Die Gegend ist herrlich und lädt zum Verweilen ein, ging aber leider nicht, wir hatten ja noch ein paar Kilometerchen vor uns. Es lief gut, war aber anstrengend aufgrund des sehr welligen Profils. Ein ständiges Auf und Ab, das zehrt. Puh. Marcel hat so viel Kraft in den Beinen und rennt die Berge lässig hoch, das ist ungerecht!!! Wenn ich zu Hause bin mache ich … Weiter lesen

40. Etappe: Vansbro - Mora (72,8 km)

Copyright Jürgen Klemenz

Copyright Jürgen Klemenz

Ich hasse Wind und Regen!!!
Was für ein übler Tag: zuerst gießt es bis VP 3. Es war so unendlich kalt. Ich habe gedacht, ich überstehe den Tag nicht. Hatte keine wasserdichte Jacke an und so kam an den Nähten ganz gemein in kleinen eiskalten Sturzbächen das Eiswasser durch und zwar natürlich ausgerechnet seitlich, wo man besonders empfindlich ist. Zum Glück hatte Lebensretter Ingo an VP1 in weiser Voraussicht für die Läufer Regenponchos abgegeben. Das war meine Rettung! Kalt war es trotzdem und ich war heilfroh, als es … Weiter lesen

39. Etappe: Lesjöförs - Vansbro (64,5 km)

Heute hängt der Wohnmobilsegen schief… Oh, oh. Dafür hat das Laufen wieder Spaß gemacht. Es war recht kurzweilig, weil ich mir alle möglichen Streiche ausgemalt habe *g*

Und im Ziel gabs dann DIE Belohnung: ein Solarium!!!! Zwar ein uraltes Ding und gebracht hat es wahrscheinlich nichts, aber es hat trotzdem gut getan. Als Highlight des Tages kam Günter Meinhold *freu* - er bleibt jetzt ein paar Tage bei uns! Und es gab nochmal eine Überraschung: ein Coop gegenüber mit Ben und Jerry Eis…. trallala, das werde ich jetzt essen, den ganzen Becher :-)

38. Etappe: Kristinehamn - Lesjöförs (85 km)

Und schon wieder ein Tag geschafft :-) Ist mir schwer gefallen heute, puh! Aber ich bin schon wieder quietschvergnügt und wohlauf. Die Strecke geht wohl tatsächlich jetzt ständig an der Straße Nr. 26 entlang… Gibt nichts aufregendes zu berichten, außer, dass Maiglöckchen hier wie Unkraut am Straßenrand wachsen. Wirklich wahr!!! Und, dass wir jetzt in einem Gebiet sind, wo es eigentlich nur so von Mücken wimmeln müsste, lauter abgestandene Tümpel und so. Das müsste eigentlich DIE ideale Gegend für diese blöden Dinger sein. Aber bis jetzt bin ich noch verschont geblieben. Vielleicht liegt es am Wetter, war sehr schwül heute … Weiter lesen

37. Etappe: Hassleröhr - Kristinehamn (68 km)

Ha, endlich mal wieder eine “Kurzstrecke” mit 68 km :-)

Das hat man davon, wenn man über die Vögel schimpft, heute ging die Strecke immer an einer großen Straße Nr. 26 entlang. Gerüchte sagen, das geht jetzt bis zum Nordkap so. Mir hat es nichts ausgemacht. So blöd es sich anhört, ich war froh wieder etwas Zivilisation um mich zu haben. Das gibt mir die Freiheit im Zweifelsfall zum nächsten Flughafen zu trampen, und abzuhauen (was ich natürlich nicht mache).

Das Verkehrsaufkommen war unerwarteterweise recht groß. Vor allen Dingen die LKWs hier haben einen Anhänger mit nochmal der gleichen Länge. Das ist vielleicht übel. Da … Weiter lesen

36. Etappe: Kvänum - Hassleröhr (85,9 km)

“Hey - Pippi Langstrumpf, trallali trallahey tralla hoppsassa, hey - Pippi Langstrumpf, die macht was ihr gefällt. Ich hab ein Haus, ein kunterbuntes Haus, ein Äffchen und ein Pferd lalalalalalala……”

Die Motivation zum loslaufen lässt schwer nach. Bis wir endlich ins Rollen kommen dauert es fast eine Stunde. Jeden Tag der gleiche Ablauf. Aufstehen, Toilette, anziehen, Füsse abkleben, Nahrungsergänzungsmittel nehmen, spülen, wenn ich Glück habe reicht es noch für einen Cappuccino (wenn ich ganz schnell mache sogar für zwei - dann ist der Tag gerettet), anziehen, huschhusch, Startschuss, totales Rumgebummele, dann so langsam Feld von hinten aufrollen. Wald. Laufen. Gähn. … Weiter lesen

35. Etappe: Sjövik - Kvänum (82 km)

Anstrengend…

34. Etappe: Göteborg - Sjövik (48,8 km)

Herzlich willkommen in Schweden: Regen, Regen, Regen….. Nein, nein, so schlimm war es nicht, es regnete nur die ersten 3 Stunden, dann hat es aufgehört. Außerdem dachte ich mir: lieber Regen wie Mücken, also stänker nicht rum… Es ist wunderwunderschön hier. Genau so habe ich mir Schweden vorgestellt. Ganz viel Wald, leicht wellige Landschaft, wunderschöne Holzhäuser, meist dunkelrot mit weißen Läden, unendlich viel Grund ums Haus, schöne Gärten, Steinterrassen mit Tisch und Stühlen und einer Vase mit Blumen, direkt am See - was für eine Idylle!!!! - Seen, unendlich groß, am Ufer Schilf und Felsen, grün bewachsen, im See kleine und größere Inseln … Weiter lesen

33. Etappe: Bad Segeberg - Kiel (55 km)

Ein wunderschöner Lauftag, tolle Strecke, hügelig, wunderschöne Häuser direkt am See - ein Traum!!!! - sehr viel grün, toller alter Baumbestand - hier würde es mir gefallen! Form und Motivation waren sehr gut, das lag bestimmt an Majas Kuchen :-)

Letzte Etappe in Deutschland - nun warten wir gerade darauf, dass wir auf die Fähre können, sie legt um 19 Uhr ab und fährt dann ca. 500 km bis nach Göteborg, Ankunft ist 9 Uhr am nächsten Morgen und wir starten dann unsere erste schwedische Etappe gegen 10 Uhr. Gerade kommen noch die letzten Läufer ins Ziel, das hier direkt am Hafen … Weiter lesen

32. Etappe: Trittau - Bad Segeberg (44 km)

Danke Maya!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Danke Maya!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Kürzeste Etappe! Wäre fast wie Urlaub gewesen, wenn…. Waren schon kurz vor 12 Uhr im Ziel. Leider mussten wir uns erst einmal darum kümmern einen neuen Reifen für das Wohnmobil zu organisieren, da unser Kamikaze Fahrer es geschafft hat den “alten” innerhalb von 2000 km unbrauchbar zu fahren. Wäre zu gefährlich gewesen, mit diesem bis ans Nordkap zu fahren. Lieber nichts riskieren. Also mussten wir erst mal nach Neumünster fahren und und und…. Daher wieder nicht mehr Zeit zum erholen wie sonst. Aber jetzt liege ich … Weiter lesen

31. Etappe: Bienenbüttel - Trittau (69,5 km)

Copyright Jürgen Klemenz

Copyright Jürgen Klemenz

Wieder eine Etappe geschafft. Es war zäh heute, hatte keine rechte Motivation. Zu warm, zu flach, zu eintönig. Alles doof. Das einzige was mich vorwärts brachte, war der Gedanke an den versprochenen Kuchen von Kerstin bei km 51. Und dort gabs dann eine extra Verpflegungsstelle vom ansässigen Verein mit lauter Leckereien und alkoholfreiem Bier.

Auf den letzten 20 km passten uns noch Wolfgang Kulow, der Organisator vom Triple Ironman in Lensahn, und Maya ab und brachten uns mit allerlei Geschichten auf andere Gedanken, so dass der … Weiter lesen

30. Etappe: Stüde - Bienenbüttel (76,9 km)

Die Berge / Hügel sind wohl endgültig vorbei. Alles topfeben. Die Strecke verlief 70 km am Seitenkanal der Elbe entlang. Wie spannend… Aber kein Verkehr! Und ich kenne nun allerlei Bootsnamen: Gertrud, Hilde, Bremer-Roland Magdeburg, ….. Es gibt von der Strecke also wirklich gar nichts zu berichten. Aber wir haben km 2000 überschritten! Wow! 2000 km und 30 Tage unterwegs, ist das nicht irre?

29. Etappe: Gebhardshagen - Stüde (70,3 km)

Lauf verlief problemlos, alles eben, waren recht flott unterwegs - haben wir zumindest gedacht… Wenn wir laufen kommen wir uns vor, wie wenn wir eine neue Marathonbestzeit aufstellen würden, so schnell, dabei schaffen wir gerade mal 8 km pro Stunde… Aber wir sehen immer noch locker aus - sagt man wenigstens.

Im Ziel erwartete uns dann ein Duschzelt mit kalten Duschen… Aber wir hatten Glück, Marcels Eltern waren noch da und nahmen uns mit in ihren Bungalow. Dort sind wir so richtig verwöhnt worden!!! Wir sind zwei Glückskinder :-)

28. Etappe: Ebergötzen - Gebhardshagen (76,7 km)

Wir laufen bereits 4 Wochen ununterbrochen!!!!

Unspektakulärer Lauftag, alle 8 VPs abgearbeitet ohne besondere Vorkommnisse. Strecke verlief am Rande des Harzes entlang, wir konnten den Brocken erahnen, Sicht war allerdings etwas trüb. Ansonsten wieder ohne Ende Dusel mit dem Wetter: die ganze Nacht goß es in Strömen und pünktlich zum Start hörte es auf.

Zum Ende des Tages lauter Überraschungen: Besuch von Helmut Dietz, den wir letztes Jahr beim 10fach in Mexiko kennenlernten! Im Zielort Gebhardshagen dann im Café gewesen Cappuccino geschlürft und STREUSELKUCHEN gegessen - im Ziel gabs übrigens schon wieder Kuchen für ALLE von Familie Koch - unglaublich - und dann kamen … Weiter lesen

27. Etappe: Waldkappel - Ebergötzen (68 km)

Rapsfelder.... (Copyright Jürgen Klemenz)

Rapsfelder.... (Copyright Jürgen Klemenz)

Alles wieder gut! Eine superschöne Laufstrecke heute. Natur pur. Es ging hügelig durch Wälder, lauter sattes grün und wunderschöne gelbe Rapsfelder. Phantastisch! Der Raps blüht so schön, das sieht einfach toll aus! Konnte den Tag richtig genießen. Bergauf wandere ich hoch und runter laufe ich dann. Das ist optimal. Die langen Geraden, die ich sonst so gerne mag, kann ich momentan nicht mehr sehen. Genieße die Landschaft in vollen Zügen.

Wir sind gestern noch unheimlich von Alexa verwöhnt worden, das muss ich … Weiter lesen

26. Etappe: Queck - Waldkappel (64 km)

copyright Jürgen Klemenz

copyright Jürgen Klemenz

Absolut nicht mein Tag! Total depressiv und nah am Wasser gebaut, keine Lust zu laufen, mental eine richtige Katastrophe. Körperliches Befinden unwohl. Wassereinlagerungen in den Oberschenkeln. Dazu habe ich morgens Socken gewechselt und habe mir nun gleich Probleme eingehandelt im Knick am Fußrücken - wie blöd bin ich eigentlich? Habe unterwegs nichts gemerkt. Und zu allem Übel habe ich jetzt auch noch eine Zecke am Arm… Panik! Hoffe auf Jan, unseren Sani, aber der schläft noch.

Konnte nicht mal die Thüringer Ultras begrüßen, die heute … Weiter lesen

25. Etappe: Weißenbach - Queck (71,5 km)

Genialer Lauftag!!! Eine sehr wellige Strecke, wunderschöne Landschaft, ganz hügelig, bergab laufen ist einfach herrlich! Waren in der Gegend von Bad Brückenau und Fulda unterwegs. Ist alles wunderbar gelaufen. Wahrscheinlich weil ich endlich einmal gut geschlafen habe. Vorige Nacht war nämlich eine Katastrophe. Nur max. 3 Stunden. Hatte so unruhige Beine, furchtbar. Und dann brummt dieser Generator von dem Truck mit dem mobilen MRT Gerät die ganze Nacht - dieses Ärzteteam, das uns hier begleitet, um neue Erkenntnisse zu gewinnen, wie so etwas medizinisch möglich ist und welche Veränderungen im Körper vor sich gehen. Eigentlich eine Zumutung, dieses Gebrumme. Normalerweise höre … Weiter lesen

24. Etappe: Prosselsheim - Weißenbach (65,6 km)

Ich dachte die Alpen sind vorbei??? Hoch, runter, hoch, runter………. Ansonsten war die Strecke aber traumhaft. Ist das das Spessart?

Anfangs noch etwas schlechte Stimmung bei mir, aber dann kam unerwarteterweise Klaus Duwe und Eberhard Ostertag um die Ecke. Eberhard begleitete mich ein Stück und brachte mich gleich auf andere Gedanken :-) Von da an war alles gut und wir liefen total gemütlich, ohne Stress und mit guter Laune von einer VP zur nächsten und spulten km um km lässig ab. Das Wetter war durchwachsen: grau und regnerisch. War uns aber schnuppe.

Unterkunft war ohne Worte - aber darüber lassen sich bestimmt bereits andere … Weiter lesen

23. Etappe: Schillingsfürst - Prosselsheim (82,1 km)

Copyright Jürgen Klemenz

Copyright Jürgen Klemenz

Heute sehr harte Etappe. Die schlimmste bisher. War mental sehr schlecht drauf. Großes Heimweh. So schön es gestern war, so viel Besuch zu haben, so schlimm war es heute wieder alleine in diesem Wahnsinn zu stecken. Die Etappe hat mich viel mentale Kraft gekostet. Dazu noch das Wetter. Die ganze Nacht über Dauerregen, beim Aufstehen auch noch. Rechtzeitig zum Start hörte es glücklicherweise auf. Trotzdem alles grau in grau  :-(

An VP2 stand dann Jürgen Zuth und wollte nicht mehr weiter. Ein supertoller Läufer, der ganz … Weiter lesen

Nachtrag zur 22. Etappe!

Begleitung von Jo bis zum Zieleinlauf :-)

Begleitung von Jo bis zum Zieleinlauf :-)

22. Etappe: Nattheim - Schillingsfürst (80 km)

So lahm wie eine Schnecke??? (Copyright Martin Stollberg)

So lahm wie eine Schnecke??? (Copyright Martin Stollberg)

Was für ein genialer Tag! Jede Menge Fotos!!! Heute war es total kurzweilig, ich hatte so viel Besuch, dass die 80 km nur so an mir vorbeiflogen!

Die Strecke war wunderschön, sehr hügelig, Wetter war gut zum laufen, nicht so schwül wie gestern. Einfach genial!

Pünktlich um 5:40 Uhr klopfte es am Wohnmobil und meine Lieblingsjournalistin und Fotojournalist Martin Stollberg standen vor der Tür und haben mich die ersten beiden VPs lang begleitet und gelungene … Weiter lesen

21. Etappe: Pfaffenhausen - Nattheim (81 km)

Sehr anstrengender Tag heute. Wir waren für meinen Geschmack zu flott unterwegs, das musste ich hinten raus büßen - schön blöd! Marcel kommt von Tag zu Tag mehr in Form und wird immer schneller! Ich werde wohl langsamer tun, will schließlich dort oben ankommen.

Schwülheißer Tag heute die letzten 3 Stunden. Ansonsten alles wunderbar, gut und reichhaltig gegessen, genügend Kuchen und Süßigkeiten im Vorrat, was  will ich mehr. Omas Geburtstagsfeier muss leider ohne mich stattfinden. Heute wieder Besuch gehabt, das ist total schön! Ein Betreuer wäre toll, der mir die Wäsche wäscht und mich eincremt und massiert usw. wie heute Marita. Ach ist das … Weiter lesen

20. Etappe: Seeg - Pfaffenhausen (64,9 km)

Stephan und Elke im Ziel

Stephan und Elke im Ziel

Der bisher schönste Tag: ideales Laufwetter, nicht zu heiß, nicht zu kalt, Strecke traumhaft hügelig, anfangs nochmals zum Abschied das tolle Bergpanorama, später hügelig mit Wiesen voller Löwenzahn. Schnelle Strecke und es lief richtig rund. Erkältung fast weg, alles positiv. Viele bekannte Gesichter als Etappenläufer oder Besucher. Wir sind in Deutschland! Es gab sogar teilweise Anfeuerungsrufe der Einheimischen - wow!

So rollte ”die gebürtige Kemptnerin” gutgelaunt von einer VP zur nächsten als mir plötzlich ein Radfahrer entgegenkam: kreisch! Stephan!!!!!!!! Juhu! Kurz darauf kommt ein hupendes … Weiter lesen

Artikel in Allgäuer Zeitung

Nachtrag: Noch ein Artikel in der Allgäuer Zeitung vom 9. Mai im ersten deutschen Etappenort Seeg:
Titelseite: allgauer-zeitung-seeg1
Seite 3: allgauer-zeitung-seitedrei

19. Etappe: Nassereith - Seeg (68 km)

Zieleinlauf in Seeg

Zieleinlauf in Seeg

Aufgrund Halsweh und Erkältung anfänglich Schwierigkeiten ins Rollen zu kommen. Es ging über den Fernpass an der Zugspitze vorbei und ab nach Deutschland. Ab VP 3 lief es dann wieder ganz gut und wir genossen bei strahlendem Sonnenschein die wunderschöne Kulisse des Allgäus. Wie im Bilderbuch!

Ansonsten nur Stress nach dem Lauf: Interview, Fotoshooting, meine Wunden vom Sturz vor 2 Tagen desinfizieren lassen, weil sie nicht heilen, in Apotheke rasen, Calcium besorgen wegen Ausschlag, Massage, Wohnmobil umräumen usw. Viel zu wenig Zeit für meine Mutti, die mich im … Weiter lesen

18. Etappe: Pfunds - Nassereith (60,1 km)

Lauftechnisch lief alles super heute, gut über den Pass gekommen. Das Wetter war zwar regnerisch und man konnte die tollen Ausblicke nur erahnen. Es lief aber trotzdem gut bis auf die letzten 10 km. Die wurden zur unebenen Schotterpiste, was meine Beine überhaupt nicht mehr mögen. Am liebsten Straßenbelag und der bitte ohne jegliche Bodenwellen, alles andere ist zu anstrengend…

Stimmung heute leider nicht so gut. Mir geht das ganze Drumrum ziemlich auf die Nerven. Habe mich auf dem letzten Schotterstück auf eine warme Dusche gefreut und wollte mich mal wieder so richtig pflegen, ein richtiges Verwöhnprogramm fahren (man verwildert hier … Weiter lesen

17. Etappe: Schlanders - Pfunds (63,8 km)

Traumhaft! (Copyright Jürgen Klemenz)

Traumhaft! (Copyright Jürgen Klemenz)

Boh, war das schön! Mir fehlen die Worte. Die Strecke war 1a, danke Joachim für diese Streckenauswahl. Diese Berge, diese Sicht und diese kleinen Wege am Fluss entlang, absoluter Wahnsinn. Kühe am Wegesrand, Schlüsselblumen, … Uli hat sich für seine VP wieder etwas besonderes einfallen lassen: ein Wiesenstrauß. Frühling. Jippie!

Bei diesen Ausblicken nimmt man die Höhenmeter gerne in Kauf. Vor allen Dingen, wo es hoch geht, geht es auch wieder runter und das geht schließlich immer :-) Eines steht fest: Berge … Weiter lesen

Artikel in Stuttgarter “Good News”

Schöner Artikel über den TEFR in den Stuttgarter Good News erschienen! Auch einsehbar unter: http://www.goodnews-stuttgart.de/Sportlich/Grenzerfahrungen-a1162.html

16. Etappe: San Michele - Schlanders (64,8 km)

Schreck am frühen Morgen: war in Gedanken im Schlurfschritt, Bodenwelle und platsch, hingefallen - natürlich wieder voll aufs Knie. Ist aber nicht so schlimm.

Bisher die schönste Etappe, immer an der Etsch entlang mit herrlichem Bergpanorama und ohne Verkehr. Traumhaft, nur schade, dass wir keine Zeit haben. Hier muss man mal ein Trainingslager mit dem Rad machen!

Der beste Spruch heute kam von Marcel: “Wenn Du nächstes Mal so ein fernes Ziel hast, wo Du unbedingt hin möchtest, spendiere ich den Mietwagen mitsamt Spritkosten” 

Das absolute Highlight des Tages gab es wieder mal bei Uli an der letzten VP: Südtiroler Spezialitäten (Schüttelbrot und Kaminwurz).

Ansonsten … Weiter lesen

15. Etappe: Nomi - San Michele (76,9 km)

Ein traumhafter Tag: strahlender Sonnenschein, schon fast zu heiß, eine gigantische Sicht, alles klar. Wir sind hauptsächlich auf dem Radweg an der Etsch entlang gelaufen neben uns, vor uns die Berge. Idyllisch und wunderschön! Zum Abschluss dann am Kalterer See vorbei. Herrlich, wären am liebsten hineingesprungen…
Haben heute die 1000 km Marke überschritten!

VP 8 bei Uli - km 1000 mit frisch gepresstem Apfelsaft - mmh!!!

VP 8 bei Uli - km 1000 mit frisch gepresstem Apfelsaft - mmh!!!

Aber die 1000 km merke ich schon in den Beinen. So … Weiter lesen

14. Etappe: Pescantina - Nomi (69,4 km)

Heute war nicht mein Tag. Mental wie auch körperlich. Strecke und Gegend waren zwar schön, aber das konnte mich auch nicht aufheitern. Hatte keine Kraft und der Gegenwind war nervig. Zum Glück blieb Marcel bei mir.

Klaus ist heute seinen 500. Marathon gelaufen. Wow und herzlichen Glückwunsch Herr Neumann!!! 

Der Spruch des Tages kam am Morgen von Sigi, nach dem üblichen kritisch musternden Blick von oben bis unten, sagte sie zu Marcel und mir: “na, ihr zwei superfetten”….. (war aber nicht böse gemeint, man verliert hier schon einiges an Gewicht, manche sehen jetzt schon aus wie Skelette, bin froh, dass ich ein paar Kilos zu viel … Weiter lesen

13. Etappe: Ostiglia - Pescantina (67,9 km)

Elke und Marcel auf der Strecke

Elke und Marcel auf der Strecke

Schon wieder ein wunderschöner Tag mit strahlendem Sonnenschein. Es lief sehr gut und die Laune war ausgezeichnet. Haben gesungen auf der Strecke “Ich traf sie irgendwo allein in Mexiko, Anita….”

Und zur Belohnung nach dem Zieleinlauf: 1 Stunde sonnen :-)

12. Etappe: Alberone - Ostiglia (50 km)

Juhu! Ruhetag! Es ist unglaublich wie sich hier das Empfinden für Distanzen verschiebt. Zu Hause ist man stolz und zufrieden wenn man 6 Stunden trainiert hat und empfindet das als langen Trainingslauf. Hier ist es ein Ruhetag. Die 50 km gingen so schnell vorüber heute und wir waren sogar noch vor 12 Uhr im Ziel. Anfangs hatten wir Regen, aber am Ende, rechtzeitig zum Zieleinlauf, Sonnenschein! Noch dazu war die Strecke heute super angenehm. Alles topfeben und die letzten 25 km am Po auf einem Damm entlang vollkommen ohne Verkehr. Der Po ist übrigens super dreckig. Pfui.

[caption id=”attachment_452″ align=”alignnone” width=”450″ caption=”Auf dem … Weiter lesen

11. Etappe: Lugo - Alberone (84,8 km)

Den ganzen Tag über sehr starkes Verkehrsaufkommen. Wieder einmal ein LKW am anderen, vor allen um Bologna war es sehr schlimm. Das kostet mental sehr viel Kraft. Aber es ist überstanden. Laut Joachim Bartelmann war das verkehrsmäßig die schlimmste Etappe und er muss es ja schließlich wissen! 

Dank Jürgen gibt es endlich mal ein paar Fotos…

Copyright Jürgen Klemenz

Copyright Jürgen Klemenz

Die Etappe war bisher die längste, gleich 2 Marathons hintereinander, aber die Zeit ging dennoch schnell vorbei und wir fühlen uns noch gut. Einfach von einer VP zur nächsten und nicht … Weiter lesen

10. Etappe: Bellaria - Lugo (69,6 km)

Die Sonne scheint und Elke strahlt - herrlich! Zum ersten Mal im Top gelaufen. Die Strecke hat jetzt leider das Meer verlassen und führt durch das Landesinnere. Auf kleinen stark befahrenen Landstraßen… Es ist ein Wunder, dass das gut geht. Seitenstreifen gibt es nicht und die Straßen waren sehr schmal. Es ist verdammt eng mit 2 Autos und einem Läufer. Man muss höllisch aufpassen. Nach ca. 30 km wurde es sehr viel besser und wir konnten wie gewohnt vor uns hintippeln, Schritt um Schritt, immer weiter.

Kamen heute durch Cesenatico, das ist doch der Ort wo das Rennen “nove colli” startet. … Weiter lesen

9. Etappe: Fano - Bellaria (73 km)

Super Tag! Wenn die Stimmung schlecht ist, muss ich nur mit Klaus und Marcel laufen, da gibt es immer was zu lachen und der Tag ist äußerst kurzweilig. Die Strecke war heute umwerfend. Die ersten 30 km ging es hügelig über wunderschöne Landschaften. Ein Traum. Von oben immer der Blick aufs Meer. Wahnsinnig schön!!!! Die Sonne scheint zwar nicht, aber ich bin trotzdem guter Dinge. Eine tolle Gegend!

Wasser!

Wasser!

Es sind wahnsinnig viele Rennradfahrer unterwegs, da bekommt man richtig Lust aufs Rad zu steigen :-)

Wir wandern zu Beginn die ersten … Weiter lesen

8. Etappe: Porto Recanati - Fano (73,8 km)

Bella Italia...

Bella Italia...

Schon wieder wahnsinnig hohe Luftfeuchtigkeit und keine Sonne, Himmel grau und bedeckt. Laufe wieder ganz hinten und ganz langsam los und rolle dann das Feld von hinten auf - nur bis zu Werner natürlich. Diese Etappe ist mir wieder schwer gefallen. Im Ziel schaue ich auf die Karte: wir haben ja schon 500 km! Die Zeit geht wahnsinnig schnell vorbei. Aber ich sehe auch, was noch vor uns liegt und beschließe wieder langsamer zu laufen - auch wenn es schwer fällt. Ich möchte alles versuchen um Verletzungen … Weiter lesen

7. Etappe: San Benedetto - Porto Recanati (71 km)

Ist das Leben schön :-) (Copyright Jan Straub)

Ist das Leben schön :-) (Copyright Jan Straub)

Der erste schöne Tag! Strahlender Sonnenschein und es lief gleich wie geschmiert. Lockeres Joggingtempo, keine Beschwerden, phantastisch und bei Uli am letzten VP gabs Panettone. Die letzten 30 oder 40 km mit Werner und Theo gelaufen, denn eines habe ich mir fest vorgenommen: nie mehr vor Werner ins Ziel einlaufen, sondern darauf achten, wie die alten Hasen vom Transeuropalauf 2003 hier laufen.

6. Etappe: Silvi Marina - San Benedetto del Tronto (49,8 km)

Heute Ruhetag, nur knappe 50 km. Komme so langsam in das Rennen und denke ich habe mein Tempo gefunden. Der Organismus hat sich umgestellt. Raum und Zeit wird nebensächlich, tippele vor mich hin von Verpflegung zu Verpflegung. Denke an gar nichts. Tip, tap, tip, tap. Immer mit Wasserflasche in der einen Hand,  Kampfercreme für Notfälle in der anderen. Mir geht es blendend. Keinerlei muskuläre Beschwerden oder Blasen. Alles prima. Laufe weiterhin vorsichtig.

Akku ist alle…

5. Etappe: Campomarino Lido - Silvi Marina (55,9 km)

Abwechslungsreiche Strecke! Die Sonne scheint! Wir laufen immer noch größtenteils an der SS16 jedoch ist direkt rechts neben uns das Meer. Die Gegend wird hügeliger. Fast wie in Südfrankreich. Strand, türkisfarbenes Meer, satte grüne Hügel, nette kleine Häuser. Hier möchte ich bleiben!!! Wunderschöne Ausblicke.

Abends ein super italienisches Essen zur Belohnung. So kann es weitergehen!

4. Etappe: Lesina - Vasto (62,2 km)

Es läuft von Tag zu Tag besser. So langsam spielt sich alles ein und man kommt in den alltäglichen Rhythmus. 4:20 Uhr aufstehen, Füße abkleben, Eiweiß nehmen, Nahrungsergänzungsmittel nicht vergessen, Klamotten zusammensuchen, Zielrucksack mit Duschsachen für nach dem Lauf bereitstellen, Tassen spülen, eincremen, Sonnenbrille usw… Jeden Tag der gleiche Ablauf.

Strecke wesentlich besser wie gestern. LKW Verkehr lässt nach. Die Sonne kommt raus. Die Stimmung ist gut. Die nächsten 2 Tage nur kurze Etappen, das heißt Erholung. Abends eine tolle Unterkunft (Campingplatz), sehr sauber mit ausgezeichnetem Essen. Jeder strahlt!

3. Etappe: Foggia - Lesina (72,2 km)

Strecke war nervig. Wir laufen immer an der SS16 Adriatica entlang, ein LKW am anderen. Die Fahrer nehmen keine Rücksicht und kein Tempo raus, mich pustet es jedes Mal fast weg. Noch dazu regnet es leicht und man bekommt jedesmal die volle Brise ab. Nett!!! Aber auch diese Etappe ging vorüber…

Das Tempo ist jetzt gut. Klaus läuft vor mir und bremst mich radikal aus, wenn ich zu ungeduldig werde. Das ist gut so!

2. Etappe: Barletta - Foggia (69,3 km)

Habe die schnellen Mädels vorgelassen und wollte mein eigenes Tempo finden. Es fällt mir sehr schwer mich zu bremsen. Die ersten 25 km waren ok, dann aber hat mich irgendetwas geritten und ich bin davon. Ich liebe diese langen ebenen Geraden. Musik im Ohr und ab gehts… Sehr dumm von mir. War viel zu schnell und kam nur ca. 10 min hinter Ria ins Ziel. Dieses Tempo ist für 64 Tage eindeutig zu schnell. Bin sehr verärgert mit mir, dass ich mich nicht zügeln kann!

Auf Italiens Straßen... (Copyright Jan Straub)

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1. Etappe: Bari - Barletta (57 km)

Alles gut verlaufen. Trotz schwülem Wetter sind Hiroko, Ria und ich nach 5:39h gemeinsam als erste Frauen ins Ziel. Die Stimmung ist gut. Jeder ist glücklich und zufrieden, dass es endlich los ging.  Die Strecke verlief größtenteils auf Küstenstraßen, allerdings herrschten in den kleinen italienischen Städtchen, die wir durchqueren mussten, chaotische Verkehrsverhältnisse, durch die man sich halsbrecherisch den Weg bahnen musste. Das wird uns wohl noch die nächsten Etappen verfolgen. Von daher ist höchste Konzentration angesagt!

Hiroko und ich, Motto: weg mit dem Winterspeck...(Copyright Jürgen Klemenz)

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Noch 10 Stunden bis zum Start!

Sightseeing in Bari

Sightseeing in Bari

Ankunft in Bari!

Wir sind gut in Bari angekommen. Unser West-Van macht sich ausgezeichnet. Nach einer wunderschönen Fahrt durch Italien (Südtirol, Abbruzzen, …), herrlichen Paninis und Cappuccis, freue ich mich jetzt unheimlich diese Strecke zu Fuß zurückzulaufen. Hügelige Landschaften in sattem grün, auf der rechten Seite das Meer - das ist bella Italia - einfach traumhaft!

Stuttgarter Zeitung, 14.04.2009

Vorschau Transeurope Footrace

Stuttgarter Nachrichten, 14.04.2009

Vorschau Transeurope Footrace

AMsport Vorschau: Transeurope Footrace

am-sport-550
http://www.mark-warnecke.de/presse/news.html

Uni Stuttgart - Vorschau Transeurope Footrace

Pressemitteilung Nr. 25 vom 6. April 2009

Transeurope Footrace 2009

 logo_tefr-2504.500 Kilometer in 64 Tagen, vom unteren Zipfel Italiens bis zum Nordkap Norwegens, das ist das Transeurope-Footrace. 65 handverlesene Ultraläufer aus aller Welt stellen sich der Herausforderung, darunter 12 Frauen. Am 19. April werde ich in Bari an der Startlinie stehen. Das Rennen endet zur Mittsommernacht am 21. Juni in Norwegen am Nordkap. Die durchschnittliche Tagesleistung beträgt 70 km/Tag!

Ich werde auf dieser Seite regelmäßig direkt von der Strecke aus berichten. Weitere Infos, kurze Tagesberichte, Fotos, Streckenpläne und -übersichten gibt es unter www.transeurope-footrace.org

Bis bald - elke

Finish - Quintuple Ironman Mexiko

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Ich habe es geschafft:
19 km swim / 900 km bike / 211 km run in 112 Stunden und 26 Minuten

Ich bin überglücklich!!!!

Vielen Dank an alle, die mich unterstützt und die an mich geglaubt haben!

Vorschau Quintuple Iron Triathlon 2008

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Vorschau: World Challenge im Quintuple Iron Triathlon 2008 in Monterrey, Mexiko im November 2008 (19 km swim / 900 km bike / 211 km run)